Sergio Herman

10. März 2010

Gerade schreibt mir meine belgische Kollegin, die für BeNeLux zuständig ist, um mich ein wenig zu trösten, aufgrund des Stresses mit der neuen Webseite, die nur partiell so funktioniert, wie sie funktionieren soll.

Sergio Herman …

  • 2008 zum “Koch der Köche” von den deutschen Sterneköchen gewählt
  • 3 Michelin Sterne
  • Chefkoch des holländischen Restaurants Oud Sluis
  • Erster Koch ausserhalb von Frankreich mit 20 Punkten Gault Millau
  • Überhaupt erst der Zweite weltweit nach Marc Veyrat, der mit CHROMA HAIKU Messer arbeitet, mit 20 Punkten
  • Sergio Herman arbeitet wie viele Spitzenköche mit CHROMA type 301 – Design by F.A Porsche
  • Im Restaurant Old Sluis gibt es die CHROMA type 301 Steakmesser

Danke, Caroline, der Tag ist gerettet :-)

Hier finden Sie alle Infos zu Sergio Herman:  www.oudsluis.nl/dining.html

Messertest Santoku

19. Dezember 2009

Heute habe ich mich geärgert, als ich einen Messertest im WDR TV gesehen habe. Obwohl eins unserer Messer, das CHROMA HAIKU original, extrem gut als “Schärfstes Messer” im Test abgeschnitten hat.

Alle Tests kranken an der Testanordnung. Den objektivsten Test hatte bisher die Stiftung Warentest, aber auch dieser Test hatte meiner Meinung nach deutliche Schwächen. Es wurde nicht überprüft, wie sich die Messer nachschleifen lassen. Im unteren Teil dieser Seite habe ich meine Kritik zu dem Santoku und Kochmesser Test geschrieben.

Der Hauptknackpunkt dieser Tests ist, dass für einen normalen Verbraucher ein Messer ein Messer ist. Ist es aber nicht. Gute Messer werden für ganz unterschiedliche Ansprüche entwickelt und produziert. Bei Autos würde auch niemand auf die Idee kommen, einen Geländewagen gegen einen Van, gegen eine Limousine oder gegen einen Sportwagen antretenzulassen. Messer lässt man gegen Messer antreten. Das ist wohl, weil der Verbraucher viel zu wenig über Messer und viel mehr über Autos weiß.

Ein Messer soll gut für jederman sein. Deswegen läßt auch der WDR einen Gourmetkoch, einen Kantinenkoch und eine Hausfrau/Hobbyköchin als Tester antreten. Die Bedürfnisse aller drei sind aber sehr unterschiedlich.
+ Der Gourmetkoch verlangt ein extrem scharfes Messer, mit dem er relativ kleine Mengen Schneidgut konzentriert und extrem exakt bearbeiten kann.
+ Der Kantinenkoch braucht ein robustes Messer für große Portionen, mit dem er große Mengen schnell zerteilen kann.
+ Die Hausfrau wiederum nimmt eher ein kleineres, aber robustes Messer

Bei dem Test des WDRs darf dann jeder seinen unqualifizierten Kommentar abgeben. So wird eine angestauchte Klinge als durchgehend bezeichnet, das sei ein Zeichen von Qualität (sagt der Gourmetkoch). Die Hausfrau lobt den Griff, der gut in der Hand liegt (mal ein guter Kommentar). Der Kantinenkoch merkt an, dass das Messer grifflastig und schwer ist, was aber nicht schlimm sei (wird allgemein als eher unangenehm gesehen).

Als erster Test wird Kohlrabi und Möhren geschnitten, danach Tunfisch und eine Tomate. Ich persönlich empfand die Performance des ersten Messers, soweit ich es sehen konnte, nicht als berauschend, der Gourmetkoch auch nicht. Er kannte wohl auch besseres.

Danach gab es den Falltest. Dieser “Test” zeigt nun, dass weder die Redaktion des WDRs noch die Köche das Worten schneiden begriffen haben. Beim “Falltest” wird eine Salattomate aus ca. 30 cm auf die Messerschneide fallen gelassen. Je nachdem, wie weit das Messer in die Schneide fällt, loben oder kritisieren die Tester das Messer. Das hat aber recht wenig mit Schneiden zu tun. Mr. Mino, der Exporteur der Global Messer, die auch im Test vertreten sind, ist ein Schleifexperte und er liebt es, Schleifshows zu machen, um zu zeigen wie man ein Messer auf dem Schleifstein scharf bekommt. Vor Jahrzehnten beobachte ich ungläubig, wie er in seinen Shows – so stark er kann – das Messer mit der Klinge in seinen Handrücken schlägt. Da ist jeder Zuschauer schwer beeindruckt, der gesehen hat, welche tollen Schneidekunststücke das Messer gerade machte. Ich war es auch und fragte Mr. Mino, wie der Trick gehen würde. Ganz zu Recht sagte Mr. Mino zu mir: “Du Depp, Du hast immer noch nicht begriffen, was Schneiden bedeutet! Wenn ich das Messer nicht ziehe, passiert nichts. Sowie ich es ziehe, habe ich eine tiefe Schnittwunde.”

Schneiden ist die sanfte Bewegung vor- und zurück. Da aber fast jeder mehr oder weniger stumpfe Messer hat, drückt der normale Verbraucher sich durch das Schneidgut, statt zu schneiden. Der Falltest ist auch nur ein Drücktest, also absolut ungeeignet um irgendetwas zu beweisen. Wie der Tomatentest richtig geht, steht auf dieser Seite.

Der nächste Test ist so dermassen dusslig, dass man ihn eigentlich nur im Unterschichten TV vermuten würde. Man schmeist eine Paprika hoch und “wie ein Samurai” zerteilt man diese in der Luft. Dazu brüllt man “HAI”.  Guter Praxistest ;-)

Es wird ein Messer nach dem anderen getestet. Das 2. Messer. Der Koch müht sich an einer Möhre ab und sagt dazu, “das Messer geht gut durch”  :-)
Der Kantinenkoch bemerkt: “Da das Messer leicht ist, muss man es konzentriert führen, es geht nicht wie ein schweres Messer alleine durch die Schwerkraft durch den Tunfisch”.  Was für den Gourmetkoch eine Normalität ist, nämlich das er ein Messer konzentriert führt, ist für den Kantinenkoch ein großes Manko. Bei den Mengen, die er zu Verabeiten hat, würde das auch gar nicht gehen.

Als drittes Messer kommt das CHROMA HAIKU Original. Hier bemängeln Hausfrau und Kantinenkoch, dass sich im Übergang Klinge zu Griff unbehandeltes Holz befindet und Öffnungen nach innen. Hier gab es offenbar einen Einflüsterer von aussen. Beim HAIKU – anders als beim Hocho für den japanischen Markt – wird für den Export der Übergang zuzementiert. Beim preiswerten HAIKU home (ca. 25 Euro) nicht, hier ist der Übergang auch deutlich zu sehen, da gibt es in der Tat große Spalten zwischen Klinge und Griff. Beim HAIKU home könnten sich also Bakterien versammeln, wenn man sein Messer nicht gut sauber hält, beim HAIKU original gibt es diese Öffnungen nicht. Hier wurde falsch vorgesagt und nachgeplappert. Alle drei sagten: “Ich denke, hier wird sich der Griff aufschwemmen, das Messer rausfallen und der Griff kaputt gehen. ” Da fragt man sich, woher die Leute so gut über traditionelle, japanische Messer Bescheid wissen. Das höre ich sonst nur von unserem Wettbewerbern, aber kein Händler oder Anwender der CHROMA HAIKU Messer könnte das bestätigen. Wir haben im Jahr vielleicht fünf Reklamationen dieser Art. In der Tat, bei nicht zuzementierten Messern, wie sie in Japan oft benutz werden, kommt das hin und wieder vor, hier wird der Griff dann einfach ausgewechselt. Aber selbst bei HAIKU home ist das bei uns sehr selten.
Danach schneidet der Kantinenkoch einen Sellerie und ist ganz begeistert, wie leicht das HAIKU durch den Sellerie läuft. Dabei knallt er permanent mit dem Messer auf das Schneidebrett, das mir die Ohren weh tun. Das zeigt, dass er zuhause relativ stumpfe Messer hat und scharfe Messer nicht gewohnt ist. Er würde ein HAIKU schnell stumpf bekommen, alleine dadurch, dass er das Schneidebrett jedesmal mitschneidet.
Ich empfehle immer, ein Stück Küchenkrepp unter das Schneidgut zulegen und darauf zu achten, dass es nicht durchgeschnitten wird. So bleibt bei einer konzentrierten Messerführung das Messer länger scharf. Bei unseren robusten, aber weniger scharfen Sabatier oder TRADITION Messer braucht man das nicht, die sind auch grobmotorisch zu führen. Teilweise auch die Chefsmesser (CCC).
Auch bei der Hausfrau und selbst dem Gourmetkoch hört man es auf dem Schneidebrett zu laut klacken, auch diese werden zuhause oder im Betrieb keine ultrascharfen Messer haben. Bei der Tomate schneidet die Hausfrau sehr gut ohne Klacken, sie lobt auch die Schärfe und selbst der Kantinenkoch ist begeistert, das sich das Messer so präzise durch den Tunfisch schneidet.

Das nächste Messer ist ein Global G-48 mit Kullen. Die Schneidleistungen werden von allen drei hochgelobt. Der Gourmetkoch bemängelt den Griff, er liegt ihm nicht gut in der Hand. Der ist in der Tat gewöhnungsbedürftig. Entweder liebt man den Griff oder man kommt damit nicht klar. Den Griff sollte man auf jedenfall vor einem Kauf testen. Wenn das Messer nicht gut in der Hand liegt, sollte man es nicht nehmen. Beim Tomatenschneiden versagte das Global komplett. Das haben wir sofort bei uns nachkontrolliert, wir konnten das nicht feststellen. Die Performance des Globals bei uns war sehr ähnlich dem HAIKU. Das Tomatenschneiden bei der Hobbyköchin ist der letzte Schneidtest, eventuell ist bei dem Messer vorher was passiert, denn die vorherige Schneidperformance im Film war bestens. Ich kann mir das nicht erklären.

Es wurde nicht im Studio gedreht, sondern zuhause oder im jeweiligen Betrieb. Dann wurden die Filme zusammengeklebt. Zuerst kam der Kantinenkoch, dann der Gourmetkoch und zuletzt die Hausfrau.

Der Hausfrau und dem Kantinenkoch gefielen das zuerst getestete Solinger Markenfabrikat (Zwilling Twin Cuisine) am besten, da es “schön schwer” war und gut in der Hand liegt. Laut Hausfrau hat es das überzeugenste Schneideergebnis, da es den Falltest so gut bestanden hat. Kein Kommentar mehr :-)

Dem Gourmetkoch gefiel trotz der Angst vor den Bakterien das CHROMA HAIKU am besten, weil es leicht ist, sich gut führen lässt und extrem scharf ist. “Das Entscheidene an einem Messer ist, das es gut schneidet und das kann absolut das HAIKU Messer”,meint der Gourmetkoch. Dem kann auch ich nichts zusetzen. Ähnlich sah es auch die Stiftung Warentest.

Das Wüsthof und das Global fielen durch. Bei der Stiftung Warentest waren Fabrikate dieser Marken die Testsieger!

Als nächstes will diese Redaktion des WDRs Autos testen. Die Tester sind dann Michael Schumacher, ein LKW Fahrer (der nie PKW fährt) und eine 63-jährige Fahranfängerin.

Was beim Messertest gar nicht berücksichtigt wurde, ist die Schnitthaltigkeit (wie lange das Messer scharf bleibt) und wie man diese Messer, die alle um die 100 Euro kosten, scharf hält und wie einfach das Schleifen für den Anwender ist.

Mein Empfehlungen für den Anwender:
- Testen Sie den Griff und Schärfe im Laden (bringen Sie was zum Probeschneiden mit)
- kaufen Sie nur ein Messer, nie einen Komplettblock
- kaufen Sie den besten, dazu passenden Schleifstein, fangen Sie mit einem 800er bis 1000er an (bei Schleifsteinen ist die Qualität sehr unterschiedlich, ein schlechter Schleifstein treibt in den Wahnsinn – später können Sie Feinere nachkaufen)
- sollten Sie mit der Performance zufrieden sein, können Sie weitere Messer nachkaufen
- Schleifen Sie Ihre Messer regelmäßig mit dem Schleifstein, BEVOR sie stumpf werden
- bewahren Sie Ihre Messer klingenfreundlich auf
- Wenn Sie kein großer Koch sind und auch eher nachlässig mit Ihren Werkzeugen umgehen, kaufen Sie lieber niedrigpreisigere Messer

(K)ein Malheur mit CHROMA HAIKU Kurouchi

23. November 2009

Kleiner Erfahrungsbericht über CHROMA HAIKU Kurouchi

Mir ist das passiert, was eigentlich nie passieren darf. Ich habe bei
meiner letzten Schleifvorführung (vor 14 Tagen in Düsseldorf) auch das
B-03 Santoku Kurouchi gezeigt und die Kunden konnten die sagenhafte
Schärfe dieses Messer ausführlich mit Tomaten, Zucchini, Möhren etc.
testen.  Ich habe div. Muster von Kurouchi, darunter auch das Santoku.
Mit dem Santoku führe ich immer vor.

Zum Ende der Schleifvorführung wurde es ziemlich hektisch und ich habe
das Messer ungesäubert eingepackt. Darf man einfach nicht machen!!!!
Es kam wie es kommen muss, ich habe es vergessen. Am Wochenende habe
ich aufgeräumt und es wiedergefunden.

Mir ist fast mein Herz stehen geblieben, das Messer sah unglaublich
aus, verfärbt und komplett verrostet. Ein einziger Rostbatzen. Jeder
kann sich vorstellen, was einem dabei für Gedanken durch den Kopf
gehen. Sehr sehr unangenehm. Für mich gab es nur 2 Möglichkeiten,
entweder die Klinge zu Messer-Mager schicken und darauf hoffen, das er
es in Ordnung bringen kann und/oder einen Ersatz auf eigene Kosten
anfordern.

Ich habe mich dann an meinen Besuch bei unserem Meisterschleifer Fujii
Keiichi san erinnert. Er hat behauptet, ein gutes Messer – gibt man
nie verloren. Er hat uns damals gezeigt, wie man auf einem guten
Messer mit einem metallischen Pulver den Rost entfernen kann.
Mein Gedanke war: schlimmer kann es nicht werden, also kannst du das auch selber
ausprobieren und darauf hoffen, dass es wirklich ein gutes Messer ist
und du nochmals die Kurve kriegst.

1. Ein solches metallisches Pulver wie Fujii san in Japan gehabt hat,
habe ich natürlich nicht und ich bräuchte Ersatz hierfür. Akopads,
irgendwelche Scheuermittel, Rostradierer etc. kann man bei so einer
flächigen vollen Verrostung vergessen. Ich habe meinen CHROMA ST-240
genommen, er ist sehr weich und sehr grob und von diesem Schleifstein
habe ich eine Paste hergestellt. Einfach mit der Klinge ein paar Mal
drüber fahren, es baut sich sofort Schleifmittel auf. Mit dieser Paste
habe ich dann die Klinge gründlich gesäubert. Hört sich ziemlich
heftig an, funktioniert aber bestens. Die Paste einfach auf ein
Stückchen Holz (ähnlich wie ein Honokigriff) auftragen und richtig
massiv über die gesamte Klinge fahren und sie dadurch vom Rost
befreien und reinigen. Muss man ein paar Mal machen um auch wirklich
alles zu entfernen, immer wieder gut abspülen zwischen durch.

2. Dann hat man zwar eine rostbefreite aber auch ziemlich verkratzte
Klinge. Die Kratzer sind allerdings nur auf dem blanken Teil der
Klinge sichtbar.  Diese Kratzer kann man durch eine Politur auf
einer 8000-er Fläche gut wegbekommen. Mach ich übrigens auch immer,
wenn Messer durchs Schleifen verkratzt werden. Der Stein muss richtig
nass sein, dann wird die Klinge flach aufgelegt und mehrmals flächig
ohne großen Druck über den Stein geschoben, bis die Kratzer fast nicht
mehr sichtbar sind und die Klinge wieder anfängt zu glänzen.  Mit
einer handelsüblichen Chrompolitur die Klinge restgesäubert und dann
gründlich abwaschen.

3. Dann muss der Schliff erneuert werden, da die hauchfeine Schneide
vom Rost zerfressen war. Dieses Verfahren kennt mittlerweile jeder von
uns. Erst grob, dann fein und dann nur die Schneide sehr fein und
leicht konkav auf einem CHROMA ST-1/8 abgezogen. Die Serie Kurouchi lässt
sich unglaublich gut auf dem Stein schärfen und mir ist derzeit
keine schärfere Schneide im Handel bekannt.

Dann habe ich das Messer auf Schnittfähigkeit überprüft, macht man
normalerweise mit Papier. Das Messer soll förmlich durch das Papier
gleiten, ohne großen Geräusche und vor allen Dingen ohne zu reißen.
Ich benutze aber auch ganz gerne Folie, die Verpackungen von
Zigarettenschachteln, Keksen etc. Die Folie ist glatter und nicht so
rauh wie das Papier und bietet dadurch keine Angriffsfläche und das
Messer sollte auch hier ohne Tricksereien durchschneiden.

Das Ergebnis, dieses Messer sieht aus wie neu, ist wieder sauscharf
und es stimmt was Meister Fujii san gesagt hat: gute Messer braucht
mann wirklich nicht verloren geben. Ich habe lange überlegt, ob ich
dieses Erlebnis mitteilen soll, aber die Vorteile nämlich die
Leistungsfähigkeit dieser Klinge damit aufzuzeigen, haben letztendlich
überwogen. In der Nachbetrachtung ärgerlich, dass ich es nicht mit
Bildmaterial belegt habe, aber man kommt einfach nicht darauf seine
Peinlichkeit auch noch zu dokumentieren.

Thomas Hilser, Aussendienst PLZ 4,5, und 6 – th (at] kochmesser.de

Wirtschaftskrise

14. November 2009

Natürlich geht die Wirtschaftskrise auch an uns nicht spurlos vorbei. Da ich nie vorhatte, der Weltmarktführer zu werden, sondern immer nur ein kleines, aber feines Unternehmen sein wollte, dass den beratenden Fachhandel beliefert, ist bei uns die Situation zwar nicht mehr boomig, aber immer noch recht befriedigend. :-)

Offenbar zahlt es sich aus, die möglichst beste Qualität in jeder Preiskategorie zu haben. Etwas leiden tut derzeit erstaunlicherweise unsere Mittelklasse, also Chroma type 301, Global und CHROMA Haiku Original. Im Hobbybereich ist es etwas ruhiger geworden, während im Profibereich die CHROMA type 301 kräftig zulegten. Immer mehr Köche entscheiden sich für den hyper-komfortablen Griff und die scharfen Klingen der “Porschemesser”. Wobei das alles ein Klagen auf hohem Niveau ist, zugegebenerweise.

Erfreulich entwickelt sich das CHROMA Japanchef Messer, das nur halb so teuer wie die Mittelklasse ist, leistungsmäßig ihr aber recht nahe kommt. Ein gutes gepflegtes Japanchef ist besser als ein mässig gepflegtes Mittelklasse Messer.  Auch die preiswerte, mehr westliche Serie CHROMA Tradition findet immer mehr Liebhaber.

Die Oberklasse ist erstaunlich stabil. Die CHROMA Takumi Serien haben ihre Liebhaber. Gut nachgefragt sind die schwarzen Kurouchis, nicht aufgrund ihrer Schönheit, sondern auch der Schärfe, die sich gut hält und leicht wiederherzustellen ist. Leicht rückgängig, unverständlicherweise, sind die CHROMA HAIKU Pro, die optisch den HAIKU original gleichen, aber handgemacht sind und eine Wahnsinnsperformance bringen. Ihre Liebhaber haben die CHROMA Itamae Damascus gefunden. Trotz 3000 Euro haben diese Messer Suchtpotential bei den Anhängern. Es bleibt nie bei dem einen Messer. Einige Freunde der Itamaes dürften den Wert eines Mittelklassewagens in der Küche stehen haben. Itamae Anhänger sind meist auch fanatisch Schleifer und ihre Messer sind fast immer in einer sensationellen Verfassung. Mit denen könnte jeder SushiMeister sofort arbeiten, ohne nachschleifen zu müssen.

Schleifsteine sind bei uns gut gefragt. Wir sind zwar mit den Schleifsteinen oft teurer als der Wettbewerb, wer aber einmal auf einem gut “funktionierenden” Schleifstein geschliffen hat, weiß warum das so ist und wird nie wieder wechseln wollen. Besonders beliebt, auch bei unserem Team, ist der CHROMA ST-1000. Mit billigen Schleifsteinen schleift man sich oft einen Wolf ohne das was passiert.

In der Krise helfen uns unheimlich unsere Freude der kochenden Zunft. Frank Rosin besteht bei der kabel1 Kampagne darauf, das seine Lieblinsgmesser benutzt werden dürfen. Gut sichtbar hält der Sternekoch seine “Porschemesser” ins Bild.  Das Motiv ist bereits in Prinz und FHM zu sehen, ab 12. bzw. 13. November 2009 erscheint es in Programmzeitschriften (tv14, TV Movie, TV Direkt, TV Spielfilm plus, TV Digital) und Magazinen (Playboy, Stern, Der Spiegel, Sport Bild, Auto Bild, Computer Bild, P.M., freundin, Brigitte, Lisa, tinaplus, Für Sie). Danke, Frank!

DreiSternekoch Klaus Erfort, begeisterter Chroma type 301 Anhänger, wurde soeben Koch des Jahres!  Schon nach einem halben Jahr erhält die erst 27jährige Caroline Baum, sie arbeitet mit CHROMA HAIKU Original, ihren ersten Michelin Stern für ihre Tätigkeit im Restaurant Amesa in Mannheim.

Das sind nur zwei von vielen Auszeichnungen “unserer” Köche. Sorry für alle, die wir nicht erwähnt haben. Es macht uns natürlich sehr stolz, dass die besten Köche der Nation mit unseren Werkzeugen arbeiten.

Byebye [k.de] – welcome [kochmesser.de]

10. November 2009

Jahrelang haben wir Werbung mit [k.de] gemacht, als Abkürzung für das lange Wort kochmesser.de …

Dann verklagt VW das DENIC, die Vergabestelle für Domains, weil die sich gegenüber z.B. BMW benachteiligt fühlten, da es ja kein www.vw.de bisher gab.

Und VW hat gewonnen. Denic öffnete seien Schatztruhe und und hat alle einstelligen, zweistelligen Domains verlost. Natürlich sind wir leer ausgegangen. [k.de] gehört nun der Stadt Köln …

Jetzt müssen wir alles umstellen … Zukünftig werden wir mit dem Bandwurm [kochmesser.de] werben ;-)

Falls Sie auf unseren Webseiten demnächst noch ein k.de Hinweis finden, freue ich mich über Ihren Hinweis!

5200 Euro für zwei Porsche Messerblöcke

16. September 2009

Bei Chef-Sache www.chef-sache.eu spendierten wir den “Spitzenköchen für Afrika” 2 komplette Messerblöcke CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche. Die Blöcke wurden zuerst auf den beiden Bühnen verwendet, auf denen u.a. folgende Starköche ihr Können zeigten: Ivo Adam, Juan Amador, Heiko Antoniewicz, Christian Bau, Sven Elverfeld, Kevin Fehling, Nils Henkel, Michael Hoffmann, Johannes King, Patrik Kimpel, Fred Nowak, Cornelia Poletto, Tim Raue und Joachim Wissler.

Alle diese Spitzenköche unterschrieben auf den beiden Blöcken (P-12 Chroma type301  Holzmesserblock Guminoki – www.kochmesser.de/type301-block.html ), die dann Ralf Bos im Namen der “Spitzenköche für Afrika” www.skfa2009.de für sagenhafte 5200 Euro versteigerte. Das hast Du gut gemacht, Ralf :-) Hier ist es zu sehen

Ausserdem spendierten wir den drei Gewinnern der Nachwuchswettbewerbe je eine Chroma type 301 Tasche im Wert von ca. 850 Euro. Die Tasche beinhaltet 10 Messer, Chroma-Schleifstein, Küchenschere und Küchenpinzette (Design Georg Draser), sowie eine DVD “Alles über Messer”. Die glücklichen Gewinner waren:

Kategorie: Deutsche See Preis, Thema: Saibling  1. Platz -Till-Felix Martin, Jahrgang 1984, 2. Lehrjahr, Hotel Traube Tonbach, Baiersbronn. Rezept: Heiß geräucherter Seesaibling auf Schnittlauch-Kartoffelstampf mit Beluga­linsen an Limonen-Vinaigrette. Damit schneidet jetzt der Lehrling mit den gleichen Messern wie sein Chef Harald Wohlfahrt ;-)

Kategorie: Bauknecht Preis für regionale Küche, Thema: Gemüse 1. Platz Jan Michael Stümpert, Jahrgang 1987, 3. Lehrjahr, Restaurant Stolz, Plön – Rezept: Rote Bete mit Frischkäsemousse, Sauerampfersorbet und Apfel

Kategorie: Port Culinaire Avantgarde Preis, Thema: Avantgarde – 1. Platz Jeanette Zink, Jahrgang 1989, 3. Lehrjahr, Villa Mittermeier, Rothenburg o.d.T. – Rezept: Piña Colada

Hier sehen Sie die Gewinner mit Thomas Ruhl und Ralf Bos

Insgesamt waren alle Beteiligten über den von Thomas Ruhl (Port Culinaire) veranstalteten Event mehr als glücklich. Gut gemacht, Thomas!

Alles über die Chef-Sache steht im Gourmet Report Archiv: http://www.gourmet-report.de/archiv/chef+sache/

Mirko Reeh schleift

1. September 2009

Mirko Reeh, beliebter Koch beim Hessischen Rundfunk mit eigenem Restaurant und Kochschule in Frankfurt, zeigt nun im TV, wie er seine CHROMA Japanchef Messer wieder richtig scharf bekommt:

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=34754&key=standard_teaser_34042078&mediakey=fs/allgemein/20080327_kwd_messerschaerfen&type=v
Wer es ausführlicher mag, kann sich unser Video angucken:
http://www.kochmesser.de/video-anleitung-messer-schleifen.html
Schleifen ist das A & O. Ohne regelmässiges Schleifen werden auch die teuersten Kochmesser schnell stumpf.
Unser Lieblingsschleifstein ist der CHROMA ST-1000. Es gibt nämlich recht große Unterschiede bei den Schleifsteinen.

Frank Rosin ist der Koch des Jahres

27. August 2009
“Unser” Frank Rosin wurde von DER FEINSCHMECKER zum Koch des Jahres gewählt.
Ich schreibe “unser”, weil Frank seit vielen Jahren begeistert die CHROMA type 301 Messer benutzt.

Warum Frank Oehler sich für die von F.A. Porsche designten Kochmesser entschied, beantwortete Frank so: “Der Griff liegt einfach ermüdungsfrei in den Händen und die scharfen Klingen sind mit dem CHROMA Schleifstein leicht nachzuschleifen und bleiben sehr lange scharf. Top für die Profiküche”.

Nun das sagen ja alle, die diese Messer mit den merkwürdig aussehenden Griffen benutzen, auch der laut DER FEINSCHMECKER seit vielen Jahren “Beste Koch des Jahres”, Harald Wohlfahrt.

Auch in der besten Trendküche des Feinschmeckers, dem AQUA von Sven Elverfeld sind CHROMA Messer. Sven Elverfeld arbeitet mit CHROMA HAIKU Küchenmesser.

Die weiteren Gewinner finden Sie im Gourmet Report: www.gourmet-report.de/artikel/30385/Frank-Rosin-ist-der-Koch-des-Jahres.html

Übrigens, es ist empfehlenswert sich jetzt den Feinschmecker zu kaufen. Er hat das kleine Booklet mit den 600 besten Köchen gratis am Heft. An jedem guten Kiosk. Für schmale 6 Euro.

Chroma type 301 – Design by F.A. Porsche

2. August 2009

Freude & Freunde

Gestern freute ich mich. Ich traf meinen alten Freund Otto Koch in Berlin. Glücklicherweise waren wir mal beide zur selben Zeit da :-) Otto stellte sein neues Kochbuch auf der Taste of Berlin vor.

Zuvor hatte er jedoch einen Auftritt mit Altstar Dr. Alfred Biolek. Die beiden schmissen eine Super Show, man hatte den Eindruck, es wäre ein altes, eingespieltes Team. Das Publikum war begeistert.

Insgesamt war die Taste of Berlin Veranstaltung eine ganz nette Sache. Eine Super Location, der Sommergarten im Messegelände in Berlin Charlottenburg . Leider wurde die Show ausser von der Berliner Morgenpost und dem Gourmet Report kaum beworben, so dass nur recht wenig Publikum da war.  Insgesamt waren zwei der Berliner Sternerestaurants dabei, das VAU und das Hugos.  Man hätte dieser Veranstaltung mehr Erfolg gegönnt. Es wäre schön, wenn dieses event jährlich zu einem besserem Datum mit noch mehr Spitzenköchen stattfinden würde.

Otto erzählte mir von seinem Charity Projekt auf Kuba. Dort unterstützt er ein Heim mit 150 behinderten Kindern, die in bitterer Armut leben.

Da sich Otto und Bio so gut verstanden haben, verabredete man sich noch zum anschliessenden Essen. Auf Vorschlag von Otto und seinem wie auch Bios Verleger Ralf Frenzel ging es zu Michael Hoffmann ins Margaux.

Dort war erst einmal die Freude groß. Otto Koch traf nach langen Jahren seinen Freund  Gesumino Pireddu wieder.  Herr Pireddu war lange Jahre Maitre in Witzigmanns Aubergine, dann im Ritz-Carlton Berlin und nun im Margaux. Beide freuten sich sichtlich und hatten sich einiges zu erzählen.

Im Margaux genossen wir das wunderbare Gemüse-Menu von Michael Hoffmann. Allerdings weiß ich jetzt, dass ich Endive nicht besonders mag. (das ist was anderes als Chiccoree). Auch Alfred Biolek mag keine Endive, aber alle anderen waren davon begeistert, so dass auch auf unseren Tellern dank dankbarer Abnehmer nichts übrig blieb.

Richtig freute ich mich jedoch, als Gesumino Pireddu die Endive, die irgendwie wie eine Kohlrouldade gebunden ist, mit einem Messer von uns öffnete, einem CHROMA type 301. Als ich Dr. Biolek darauf hinwies, meinte er, “ach, Sie machen die Porsche Messer? Das ist ja eins meiner Lieblingsmesser! Erst gestern habe ich es in der Hand gehabt!” Und Otto Koch assistierte: “Es sind auch meine Lieblingsmesser!”

Wie Alfred Biolek dann erzählte, bekam er das Messer von unserem gemeinsamen Freund  Thomas Kammeier geschenkt.

Ich freute mich natürlich riesig, so eine Anerkennung zu bekommen. das type 301 ist in der Tat bei den Spitzenköchen in Deutschland und Frankreich eines der beliebtesten Messer überhaupt.

Der gesamte Abend verlief noch sehr angenehm und entspannt, Bio erzählte von seiner Stiftung, ich von meiner Arbeit für die Cuisinier du Coeur und alle genossen den harmonischen Abend mit seinen anregenden Gesprächen im Margaux sichtlich. Dank an dieser Stelle an Ralf Frenzel, der einlud :-)

Otto, danke, das war ein schöner Tag! Wir sollten uns öfter sehen!!!

“Wir (Japaner) schneiden, um den spezifischen Geschmack einer Zutat herauszuarbeiten”

31. Juli 2009

“In Europa schneidet der Koch zur Vorbereitung. Wir schneiden, um den spezifischen Geschmack einer Zutat herauszuarbeiten. Geschmack entsteht durch das Schneiden einer Zutat, nicht durch das Kochen! Somit sind Messer für die japanische Küche besonders wichtig.� Hirohisa KOYAMA, japanischer Meisrerkoch und Gründer der Nippon Culinary Exchange Institute arbeitet nur mit Sakai Messer aus Takumi Hand
Dieses denkwürdigen Statement hat Meister Koyama in einer ARTE Sendung gesagt (Details).
Aus diesem Grund benötigen japanische Spitzenköche handgemachte Takumi Messer aus Sakai.
Wir führen zwei Sorten Takumi Messer: CHROMA HAIKU Pro und die Damaszener Serie CHROMA HAIKU ITAMAE Suminagashi.
Zukünftig werden wir auch einige Einzelstücke von Okishiba (VK: 20.000 Euro/Messer) haben, aber dazu später mehr!